November 2018 : nehmen wir an der Mission der Gemeinschaft der Kirche teil !

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MIT DEN HEILIGEN UND DEN ARMERN SEELEN,NEHMEN WIR AN DER MISSION

DER GEMEINSCHAFT DER KIRCHE TEIL:

DIE MENSCHEN MIT GOTT UND MITEINANDER VEREINEN

Liebe Freunde, liebe junge Freunde,

wir haben gerade einen ganz besonderen Monat mit Gebeten gelebt [Wir haben die vier Rosenkränze täglich gebetet.], um dem Bitten von Papst Franziskus zu entsprechen. In einem unserer Häuser hat uns ein elfjähriger Junge berührt: Er ist mehrere Male Frühmorgens um 6.30 Uhr in die Kirche gekommen, um mit den Schwestern und den Brüdern den ersten Rosenkranz zu beten. Papst Franziskus beim Abschluss der Synode über die Jugendlichen, hat alle Getauften aufgefordert, für die Kirche weiterzubeten: „Die Zeit ist gekommen, die Mutter zu verteidigen. Die Mutter verteidigt man gegen den großen Ankläger mit dem Gebet und der Buβe. Deshalb habe ich darum gebeten, während dieses in einigen Tagen zum Ende gehenden Monates den Rosenkranz zu beten, zum Heiligen Erzengel Michael zu beten, zur Jungfrau zu beten, damit sie immer die Mutter Kirche bedeckt. Machen wir es weiter. Die Zeit ist schwer, weil der Ankläger durch uns die Mutter angreift. Man berührt ja die Mutter nicht. Dies wollte ich mit meinem Herzen am Ende der Synode zu Euch sagen.

Vergessen wir nicht für die Geprüften zu beten: Überschwemmungen in Frankreich, in anderen Ländern: Erdbeben, Zyklonen, Tsunami, Trauer…So viele Personen leiden in unserer Welt!

Die Teenager haben gerade eine sehr schöne Wallfahrt in Paris gemacht, um die christlichen Wurzeln Frankreichs besser zu verstehen. Viele Personen haben angehalten und nachgefragt: „Wer sind denn diese so fröhlichen Mädchen?“ Unsere Zeitgenossen brauchen, dass die Getauften die Freude ausstrahlen. Lassen wir uns nicht durch die Ereignisse in der Welt entmutigen. Geben wir nicht auf, sondern strahlen wir die Freude des Evangeliums aus. Seien wir die Zeugen der christlichen Hoffnung. Vergessen wir es nicht: Der Monat November beginnt mit dem Fest der Lebenden = alle Heiligen, die den Himmel bewohnen. Am 2. November beten wir für die Armen Seelen im Fegfeuer. Dieser Gebetstag für die Verstorbenen ist kein Tag der Traurigkeit, sondern der Hoffnung. Das Fegfeuer ist kein Ort des Hasses und der Verzweifelung sondern der des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, auch wenn die Armen Seelen die selige Beschaulichkeit nicht genießen können.

Das Treffen der Freunde-Ehepaare (= eine Art vom dritten Orden für Ehepaare) war eine Gnadenzeit. Wir vertrauen ihrem Gebet diese Ehepaare an, die ihr Ehesakrament leben wollen, indem sie als „Freunde Ehepaare“ an der Mission unserer geistlichen Familie teilnehmen.

  1. Rubrik: Genauigkeit, Pünktlichkeit

Man kann lesen, die Pünktlichkeit beweist, dass man ein Mensch von Wort und vertrauenswürdig ist. Sie gibt Zuversicht. Wenn man pünktlich und einige Minute vorher kommt, hat man die Möglichkeiten, an seine Termine gelassen heranzugehen. Die pünktliche Person ist methodisch und vorsorgend. Sie schaut nach dem Weg zu ihrem Termin vorher. Sie weiß genau, wovon die Rede sein wird. Sie bereitet sie vor. Die Pünktlichkeit ist eine Form des Respekts. Wenn man nicht rechtzeitig kommt, respektiert man seinen Nächsten nicht, der sich die Mühe gegeben hat, zum Termin zu kommen. Man lässt ihn seine Zeit verlieren. Die Pünktlichkeit lässt im Vertrauen wachsen: Wenn man diesen Punkt besiegt hat, wird man noch viele andere Siege haben, um die Tugenden am Dienst der Liebe auszuüben, ohne sich zu ermutigen.

  1. Rubrik: Vorausplanung

Jeden Tag können wir einen teilweisen oder vollkommenen Ablass für eine arme Seele gewinnen. Denken wir daran! Das große Fest von unserer Lieben Frau vom Schnee fällt dieses Jahr auf den 8. oder 15. Dezember. Die Adventszeit beginnt am 2. Dezember. Bereiten wir uns schon auf Weihnachten vor, um dieses wichtige Familienfest besser zu leben. Kranke oder einsame Personen leiden, keinen Besuch zu haben. Planen wir diesen oder jenen Besuch.

  1. Rubrik: Geistliches Wort : Die Mission der Gemeinschaft-Kirche

November ist der Monat der „Gemeinschaft der Heiligen“. Was bedeutet dieser Artikel des Apostelbekenntnisses, der mit dem Bekenntnis: „Ich glaube an die heilige katholische Kirche“ verbunden ist. Die Kirche ist für die Apostel die Gemeinschaft der Heiligen! Die Gemeinschaft (auf französisch Kommunion) erwähnt für jeden von uns das Sakrament, durch das wir Jesus Hostie empfangen. In der Einführung der dogmatischen Konstitution Lumen Gentium lehrt das zweite Vatikanische Konzil, die Kirche ist ja gleichsam das Sakrament, für die innigste Vereinigung mit Gott, wie für die Einheit der ganzen Menschheit. Nehmen wir wahr, wie groß die Mission der Kirche ist? = Die Menschen mit Gott und miteinander zu verbinden! Welche unsagbare Mission! Johannes Paul II. hat mehrmals daran erinnert, dass die Ekklesiologie des zweiten Vatikanischen Konzils die Ekklesiologie der Gemeinschaft war. Der Heilige Johannes schrieb in seinem ersten Brief: „Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“ (1.Joh 1,3). Die Aussage (oder Behauptung?) von Lumen Gentium und die Überzeugung des Hl Johannes lassen uns verstehen, warum Gott die Kirche gegründet hat: Um die innigste Vereinigung mit Gott und die Einheit der ganzen Menschheit zu ermöglichen. Am 27 Juni sagte Johannes Paul II. zu Priestern:

Das Geheimnis der dreifaltigen Gemeinschaft ist der höchste Maßstab der ekklesialen Gemeinschaft Das wollte ich in dem Apostolischen Schreiben Novo millennio ineunte hervorheben mit den Worten: »Die Kirche zum Haus und zur Schule der Gemeinschaft machen, darin liegt die große Herausforderung, die in dem beginnenden Jahrtausend vor uns steht« (Nr. 43). In erster Linie »gilt es, eine Spiritualität der Gemeinschaft zu fördern, indem man sie überall dort als Erziehungsprinzip herausstellt, wo man den Menschen und Christen formt« (ebd.).Experte der »Spiritualität der Gemeinschaft« wird man vor allem durch eine entschlossene Umkehr zu Christus, eine fügsame Öffnung für das Handeln seines Heiligen Geistes und eine aufrichtige Annahme der Brüder und Schwestern. … Es ist notwendig, eine tiefe Gemeinschaft mit dem Herrn zu pflegen. Heute sind, wie auch in der Vergangenheit, die Heiligen die wirksamsten Verkünder des Evangeliums, und alle Getauften sind berufen, diesen »hohen Maßstab« des christlichen Lebens anzustreben.“ Im November pflegen wir also eine tiefe Gemeinschaft mit Jesus, der Jungfrau Maria, den Heiligen und den Armen Seelen. Seien wir wahrlich Zeugen und Apostel der Gemeinschaft in der Kirche und in der Welt.

Im 17. Kapitel seines Evangeliums hat uns der Hl Johannes das intime Gebet Jesu zu seinem Vater weitergegeben: „Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir.“ (17,21)

Unser Gründer lehrte, dass „Ut sint unum“-„sie seien eins“ nicht zuerst die Einheit der zerspalteten Christen betrifft, sondern die Einheit der Menschen, mit Gott im EINS des göttlichen Wesens. Bewundern wir dieses unsagbare Geheimnis: Wir, armen Sünder, sind dazu berufen, an dem EINS des göttlichen Wesens dank Jesus und dem Heiligen Geist teilzunehmen. Hier ist das wahre Leben, das ewige Leben! Möge dieses geistliche Wort uns die selbe Gnade wie die Heiligen und die armen Seelen erlangen: In der innigsten Gemeinschaft mit Jesus, Gott dem Vater und dem Heiligen Geist besser leben! Was können wir tun, um in der Gemeinschaft mit den göttlichen Personen zu wachsen? Entschließen wir uns dazu, öfter zu beichten und die Eucharistie zu empfangen.

Der Gemeinschaft mit den Heiligen und den armen Seelen folgt die Gemeinschaft mit Gott. Unser Gründer sagte: „Die so genannte Gemeinschaft der Heiligen betrifft alle durch die göttliche Gnade geheiligten Kinder Gottes aber sie ist besonders lebendig und wichtig mit den Seligen. Wir können und sollen reichlich von der Hilfe, die sie uns gewähren wollen, profitieren. Es sind Mitarbeiter, Stützen, Freunde, Vorbilder. Während unserer irdischen Wallfahrt erleuchten und stärken sie uns und hoffen, wenn wir auf ihren Spuren gehen, dass auch wir die Freude haben, mit ihnen im Himmel zu wirken, damit Gott gekannt und geliebt wird..

Über die armen Seelen steht im KKK (1475) geschrieben:

„In der Gemeinschaft der Heiligen „besteht unter den Gläubigen — seien sie bereits in der himmlischen Heimat oder sühnend im Reinigungsort oder noch auf der irdischen Wanderschaft — in der Tat ein dauerhaftes Band der Liebe und ein überreicher Austausch aller Güter“ (ebd.). In diesem wunderbaren Austausch kommt die Heiligkeit des einen den anderen zugute, und zwar mehr, als die Sünde des einen dem anderen schaden kann. So ermöglicht die Inanspruchnahme der Gemeinschaft der Heiligen dem reuigen Sünder, dass er von den Sündenstrafen früher und wirksamer geläutert wird.“

Leben wir eifriger in Gemeinschaft mit den Armen Seelen. Sie werden uns helfen. Der Hl Paulus war mit den Korinthern sehr energisch: Man kann nicht gleichzeitig Gemeinschaft mit Gott und mit den Dirnen und Dämonen haben

„Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Darf ich nun die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Dirne machen? Auf keinen Fall! Oder wisst ihr nicht: Wer sich an eine Dirne bindet, ist ein Leib mit ihr? …Wer sich dagegen an den Herrn bindet, ist ein Geist mit ihm. Hütet euch vor der Unzucht! Verherrlicht also Gott in eurem Leib!“ (1. Ko 6, 15-18)… „Was man dort opfert, opfert man nicht Gott, sondern den Dämonen. Ich will jedoch nicht, dass ihr euch mit Dämonen einlasst. Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen. Ihr könnt nicht Gäste sein am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämonen.“ (1. Ko 10, 15-21)  Nehmen wir diese Lehre ernst und lehnen alle Kompromisse mit dem Übel und mit dem Bösen ab.

Nehmen wir an der Mission der Kirche teil, indem wir beten, aufopfern und bezeugen. So helfen wir den Seelen, ihren Herzen Gott zu öffnen und in der Gemeinschaft mit ihm zu leben. Seien wir in der Kirche und in der Welt Apostel der Gemeinschaft nach dem Geist Gottes: Durch die Einigkeit der Geister in der Wahrheit und der Herzen in der Liebe. Aus Erfahrung weiß die Kirche, dass es keine Einigkeit der Geister in der Wahrheit ohne Einigkeit der Herzen in der Liebe gibt.

  1. Rubrik: Ausbildung: Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen (KKK 946-962)
  2. Rubrik: Aktion

Der Bitte Papst Franziskus nach, beten und lassen wir den Rosenkranz gegen den Dämonen beten. Er hasst die Kirche und will verhindern, dass sie ihre Mission erfüllt: Gott und die Menschen und die Menschen untereinander zu vereinen. Er sei durch den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens besiegt.

  1. Rubrik: Aktualität der Kirche und der Welt

Wir danken Gott für die Heiligsprechung Pauls VI. und beten, damit die Jugendsynode die von Johannes Paul VI. so gewünschte Frucht trägt: „Die Jugendlichen seien, was sie sein sollen, um das Feuer der göttlichen Liebe in die Welt zu entfachen.“ Nur Gottes Liebe kann den Egoismus, den Materialismus, die Gleichgültigkeit, den Hass und die Gewalt besiegen.

  1. Rubrik: Liturgie 1. Nov. Allerheiligen; 2. Nov.: Gebet für die Verstorbenen; 9. Nov. Weihetag der Lateranbasilika; 11. Nov. Hl Martin, Gebetstag für alle Opfer der Kriege; 21. Nov. Darstellung Mariens im Tempel. Beten wir für die Priester und die Gottgeweihten, die ihr Gelübde der Keuschheit oder ihr Versprechen des Zölibates erneuern. Sonntag, 25.: Christkönigssonntag.

Unsere ganze Missionarfamilie unserer Lieben Frau bedankt sich bei Ihnen für Ihre Gebete und Ihren Großmut. Seien Sie unserer täglichen Gebete in Ihren Anliegen versichert. Bereiten wir das Fest unserer Lieben Frau am Samstag, 8. und 15. Dezember 2018 vor. Ich segne Euch mit Zuneigung und versichere Euch dem Gebet und der Zuneigung Mutter Magdeleines. Nehmen wir an der Mission der Kirche in Gemeinschaft mit den Heiligen und den Armen Seelen teil, um Gott mit den Menschen und die Menschen untereinander zu vereinen!                              Pater Bernhard

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